
Zinseszinseffekt – erklärt für Kinder
Was ist Zinseszins?
Stell dir vor, du hast ein kleines Sparschwein und darin liegen 10 Euro. Jedes Jahr bekommst du dafür ein bisschen extra Geld obendrauf, sagen wir 1 Euro. Das ist dein Zins.
Im nächsten Jahr bekommst du aber nicht nur Zinsen auf deine 10 Euro, sondern auch auf den 1 Euro, den du dazu bekommen hast. Das heißt: Du bekommst Zinsen auf deine Zinsen. Genau das nennt man Zinseszinseffekt.
Es ist so, als würde dein Geld ein kleines Baby bekommen, und im nächsten Jahr bekommt das Baby auch wieder ein Baby und so weiter. Dein Geld kann also immer schneller wachsen, wenn du es lange sparst.

Zinseszins ist der „Wachstumsbooster“ für dein Geld
Zinseszinseffekt – einfach erklärt für Erwachsene
Der Zinseszinseffekt bedeutet, dass nicht nur das ursprünglich eingesetzte Kapital Zinsen erwirtschaftet, sondern auch die bereits erhaltenen Zinsen wiederum verzinst werden. Dein Geld arbeitet also mit und für dich – und je länger es angelegt bleibt, desto stärker entfaltet sich dieser Effekt.
Ein kurzer Vergleich:
Wenn du 10.000 Euro anlegst und jedes Jahr 5 Prozent Zinsen bekommst, sind das im ersten Jahr 500 Euro. Im zweiten Jahr erhältst du jedoch nicht mehr Zinsen nur auf die 10.000 Euro, sondern auf 10.500 Euro. Das führt dazu, dass dein Vermögen mit der Zeit nicht linear, sondern exponentiell wächst.
Der Zinseszinseffekt ist einer der wichtigsten Gründe, früh mit dem Sparen oder Investieren zu beginnen, denn Zeit ist hier der größte Erfolgstreiber.

Zinseszins ist der „Wachstumsbooster“ für dein Geld
